Nach sechswöchiger Spielpause meldeten sich die Herren des TuS Leitzkau mit einer grandiosen Leistung bei der Bundesligareserve des Magdeburger SV in der Landesliga zurück.
Besonders im ersten Drittel der Partie konnte man sich sogar in einem Bundesligaspiel wähnen. Die beiden besten MSV-Spieler Steffen Gotsch (924) und der Ex-Leitzkauer Andreas Müller (926) boten tollen Kegelsport, mussten aber trotzdem einen knappen Rückstand hinnehmen. Dies lag neben den starken 900 Kegeln von René Geißler vor allem an Ralph Stiebert. Der TuS-Spieler kegelte 200 Wurf lang absolut hochklassig und überbot mit 976 Zählern auch alle in dieser Saison in der 3. Bundesliga erzielten Resultate auf der Magdeburger Anlage.
Als Andy Neumann (866) und Nico Gierspeck (855) den Abstand sogar auf 37 Kegel ausbauen konnten, lag der 2. Auswärtssieg in Folge für die Wölfe im Bereich des Möglichen. Marcel Böttge (872) und Michael Dreßler (871) begannen den Schlussabschnitt furios und schraubten so den Abstand zwischenzeitlich deutlich über 100 Holz. Magdeburg versuchte durch eine Auswechslung noch einmal, das Spiel zu drehen, aber gegen die geschlossene Leitzkauer Mannschaftsleistung mit einem überragenden Stiebert waren sie an diesem Tag chancenlos. TuS siegte letztlich mit 5340:5255 und erzielte damit mehr als so mancher Bundesligist in der Landeshauptstadt erreicht hatte.
Mit nun 6:2 Punkten verbleiben die Wölfe in der oberen Tabellenhälfte und wollen diesen Erfolg nun am Samstag um 13 Uhr gegen den SV Einheit Halberstadt bestätigen.
Am Sonnabend empfangen die Herren des Leitzkau mit dem SV Einheit Halberstadt eine Mannschaft, die vor der Saison von vielen als Mitkandidat für den Aufstieg gehandelt worden war. Nachdem die Halberstädter zuletzt in eigener Halle knapp mit 5139:5144 gegen Spitzenreiter Wörlitz unterlagen, stehen sie bei nun 2:8 Punkten mit dem Rücken zur Wand und hoffen, den Abwärtstrend in Leitzkau zu stoppen. Anders die Gastgeber, die momentan 6:2 Punkte auf dem Konto haben und sich auch vom SV Einheit die gute Ausgangsposition nicht kaputt machen lassen wollen. Das letzte TuS-Heimspiel liegt bereits über 2 Monate zurück, so dass die Zuschauer gespannt sein dürfen, ob die Wölfe ihre gute Auswärtsform auch in der Leitzkauer Mehrzweckeinrichtung beweisen können.
Erst zum zweiten Mal in dieser Saison durften die Landesligaherren des TuS Leitzkau in eigener Halle antreten und wieder hieß der Gegner Halberstadt. Nach dem HKSV war es diesmal der SV Einheit, der versuchte, die Punkte aus der Schlossgemeinde zu entführen.
Leitzkau wollte diese Hoffnungen möglichst schnell zerstören und begann mit René Geißler (857) und Ralph Stiebert (863) offensiv. Die Gäste verloren schnell an Boden, hielten aber in der Schlussphase den Abstand mit 59 Zählern noch in Grenzen.
Auch im Mittelblock waren der beste Leitzkauer Nico Gierspeck (867) und René Haberland (830) zu Beginn wieder überlegen. Im weiteren Verlauf konterten die Halberstädter und holten sogar 9 Kegel zurück.
Marcel Böttge (844) und Michael Dreßler (839) setzten den Trend der Begegnung fort und beruhigten ihre Anhänger mit einem tollen Start. Doch auch jetzt kam Einheit noch einmal zurück. So dauerte es bis kurz vor Ende der Partie, bis sich die Wölfe ihres Erfolges sicher sein durften. Am Ende war es ein 5100:5053 Arbeitssieg gegen starke Halberstädter, die sich in dieser Form schnell aus der Abstiegsregion entfernen dürften. Für TuS heißt es nach den gleichzeitigen Erfolgen von Wörlitz und Dessau, weiter zu punkten, um im Spitzenfeld dabei zu bleiben. Das nächste Spiel ist ausnahmsweise an einem Sonntag, genauer am 30. November in Schönebeck. Zuvor finden die Qualifikationen zu den Kreiseinzelmeisterschaften statt. In Leitzkau ist am Samstag eine der Vorrundengruppen der Herren am Start.
Sportkegeln Classic, Qualifikation zu den Kreiseinzelmeisterschaften
Aufgrund der Größe des Kreiskeglerbundes Anhalt-Bitterfeld, zu dem auch die Classic spielenden Klubs des Jerichower Landes gehören, mussten in einigen Altersklassen Qualifikationen gespielt werden, um die jeweils 24 Teilnehmer an den Kreiseinzelmeisterschaften (KEM) im 120-Wurf-Modus zu ermitteln.
Dazu wurden bei den Damen und Senioren 2 Gruppen zu je 28 Teilnehmern gebildet, von denen es die besten 12 zu den KEM schafften. Bei den Herren gab es sogar 3 dieser Gruppen, so dass sich demzufolge nur die stärksten 8 pro Spielort für die nächste Runde qualifizieren konnten.
Einer dieser Herrenspielorte war Leitzkau. Dort dominierten wie erwartet die einheimischen Sportler, die 5 der 8 Plätze einnehmen konnten. Wie im Vorjahr qualifizierten sich neben den Leitzkauern René Geißler (534/4.), Andy Neumann (526/5.) und Michael Dreßler (516/7.) auch wieder Olaf Reinsch (Güterglück/540/2.) und der „Titelverteidiger“ André Schön (Loburg/538/3.). Dazu kamen noch der sich derzeit in Topform befindliche Qualifikationssieger Nico Gierspeck (Leitzkau/548/1.), Marcel Böttge (Leitzkau/522/6.) und Thomas Arndt (Gommern/509/8.). Um ein knappes Holz an der Quali vorbei schrammte dabei der Loburger Torsten Strauß (508).
Bei den Damen in Gommern schafften es Sabine Haberland (Zerbst/483) und Karin Ölze (Leitzkau/480) auf die Ränge 2 und 3. Weiterhin qualifizierten sich die Gommeranerinnen Uta Seering (468/4.), Ivette Zeidler (458/7.) und Petra Pötsch (448/11.).
Klaus Bräse (Zerbst/549) hieß der überlegene Sieger der A-Senioren in Aken. Mit ihm bei den KEM starten werden die Loburger Wilfried Pethke (505/9.) und Raimund Wilke (504/10.) sowie die Leitzkauer Alfred Neumann (480/11.) und Karl-Werner Platte (476/12.). Bernd Tepper (Gommern/433) wurde 15..
Platz 4 reichte Manfred Kueßner (Zerbst/468) locker aus, um sich bei den Senioren B in Loburg durchzusetzen. Wolfgang Sommermeyer (Leitzkau/434/14.) und Gerhard Görg (Loburg/424/16.) scheiterten knapp an der Qualifikationshürde.
Nun können sich die Sportler in der nächsten Runde am 7. und 8. Februar 2009 mit den besten Keglern des Kreises messen und die Teilnehmer an den Landeseinzelmeisterschaften ermitteln.
Ergebnisse (Auswahl):
Herren in Leitzkau:
1 Gierspeck, Nico TuS Leitzkau 548 2 Reinsch, Olaf Lok Güterglück 540
3 Schön, André B/W Loburg 538
4 Geißler, René TuS Leitzkau 534 5 Neumann, Andy TuS Leitzkau 526 6 Böttge, Marcel TuS Leitzkau 522 7 Dreßler, Michael TuS Leitzkau 516 8 Arndt, Thomas Eintracht Gommern 509
9 Strauß, Torsten BW Loburg 508
10 Arndt, Andreas Eintracht Gommern 506
11 Wrubel, Udo Eintracht Gommern 500
12 Bich, Jens Eintracht Gommern 495
13 Haberland, René TuS Leitzkau 494 14 Wöltje, Ralf Eintracht Gommern 491
15 Lorf, Sebastian TuS Leitzkau 490 16 Busse, Rolf B/W Loburg 486
17 Richert, Ronald Eintracht Gommern 486
18 Gust, Hilmar TuS Leitzkau 484 19 Linsdorf, Ingolf Lok Güterglück 476
20 Busse, Rainer BW Loburg 474
21 Pacholke, Sebastian TuS Leitzkau 473 22 Wiedner, Steffen BW Loburg 471
23 Schön, Stefan BW Loburg 466
24 Zander, Thomas SKV R/W Zerbst 464
25 Haberland, Hartmut TuS Leitzkau 451 26 Hoppe, Detlef SG Lindau 422
27 Kruse, Christian B/W Loburg 400
Am 7. Spieltag der Landesliga Nord hatten die Herren des TuS Leitzkau beim befreundeten Schönebecker SV anzutreten. Die Schönebecker waren als Mitfavoriten in die Saison gegangen, aber zuletzt unter ihren Möglichkeiten geblieben. Leitzkau wollte dies nach Möglichkeit nutzen, um im Kampf um die Tabellenspitze dabei zu bleiben.
Im letzten Jahr hatte TuS äußerst knapp mit 3 Kegeln gewinnen können. Diesmal lief es bereits von Beginn an deutlich für die Wölfe. René Haberland und Nico Gierspeck begannen mit 257 und 250 Kegeln überragend und konnten am Ende mit grandiosen Ergebnissen von 961 (Haberland) und 940 (Gierspeck) satte 116 Überholz erzielen.
Im Mittelblock hielten Andy Neumann (878) und René Geißler (935) dem Angriff des besten Schönebeckers Thomas Stacke (942) stand und konnten dem Schlusspaar 90 Kegel Vorsprung mit auf den Weg geben. Vor der letzten Bahn war der Abstand zwar ein wenig auf 68 Zähler geschrumpft, aber ein jetzt ins Spiel findender Marcel Böttge (866) zerstörte die letzten Hoffnungen der Gastgeber. Bis dahin hatte der persönliche Bestleistung spielende Michael Dreßler (947) mit dem vierten Leitzkauer Topergebnis jegliche Angriffe abwehren können.
TuS ist nach dem 5527:5425 Erfolg nun punktgleich mit Wörlitz und Dessau an der Tabellenspitze. Beide Hauptgegner der Leitzkauer haben bislang nur gegen eine Mannschaft verloren, den FSV Magdeburg. Genau diese Magdeburger erwartet TuS nun am kommenden Samstag in der Mehrzweckeinrichtung. Es ist also mit einer spannenden Begegnung zu rechnen. Spielbeginn ist um 13 Uhr.
Aufstellung Schönebeck:
Nauck 881
Schulz 904
Richter 897
Stacke, T 942
Stacke, S 903
Müller, G 898
Der TuS Leitzkau hat sich auch vom Tabellenvierten Fermersleber SV Magdeburg nicht von seiner Siegesserie abbringen lassen und schaffte in der Herrenlandesliga mit 5097:4978 den 5. Erfolg in Serie. Dabei hatte man von den Magdeburgern viel erwartet. Nicht nur, dass sie zuletzt die Spitzenteams Dessau und Wörlitz bezwingen konnten, sondern auch der knappe Sieg am letzten Spieltag der Vorsaison in Leitzkau zeigte, dass die Landeshauptstädter nicht nur ihre eigenen Segmentbahnen beherrschen können.
Zumindest der erste Block verlief noch wie erwartet spannend. Neben dem Duo Nico Gierspeck und Uwe Sommermeyer (zusammen 829) war es vor allem René Haberland (884) zu verdanken, dass die Gastgeber mit 23 Zählern in Führung gehen konnten.
Im Mitteldurchgang war die zweite 50 Wurfserie wohl der Knackpunkt des Spiels. Andy Neumann (801) und der nach schwächerer 1. Bahn überragende René Geißler (920) nahmen den hier kriselnden Magdeburgern entscheidende Punkte ab und brachten den Abstand über 100 Kegel.
Im Schlussabschnitt erlebten die Zuschauer Marcel Böttge (794) und den wieder stark aufspielenden Michael Dreßler (869), die den 5097:4978 Erfolg recht problemlos sichern konnten. Nun ist es mit dem Siegen wohl erst einmal vorbei, denn beim nächsten Gegner Dessauer SV verlieren alle Gästeteams aufgrund der Eigenheiten der Anlage in der Regel mit 500 Kegeln, so auch die Leitzkauer in der vorherigen Serie. Gespielt wird die letzte Punktspielpartie des Jahres am kommenden Samstag.
Eine hervorragende Landesliga-Hinrunde endete für die Herren des TuS Leitzkau mit der erwartet hohen Niederlage beim Dessauer SV.
Die Eigenheiten der Anlage beherrschen nur die Hausherren meisterhaft, so dass es für alle Auswärtigen derzeitig fast unmöglich ist, dort mitzuhalten. TuS lag bereits nach 2 gespielten Bahnen mit fast 150 Kegeln zurück, was sich bis zum 4957:5508 Endstand fortsetzte. Bei den Leitzkauern konnte nur Uwe Sommermeyer (890) wirklich glänzen, so dass das Endergebnis etwa 150 Kegel hinter den Erwartungen zurück blieb.
Trotzdem zeigt der immer noch mit Abstand beste Auswärtsschnitt der Liga von 5247 Kegeln, dass die Wölfe derzeitig ein Spitzenteam in der Liga sind. In der Rückrunde spielen die Leitzkauer nur noch auf Anlagen, auf denen nicht in erster Linie die Bahnkenntnisse den Ausschlag über den Sieger geben und haben es deshalb selbst in der Hand, den derzeitigen Dreikampf mit Dessau und Wörlitz um den Staffelsieg für sich zu entscheiden. Alle drei Teams haben momentan 12:4 Punkte auf dem Konto und noch acht schwere Spiele vor sich. Zudem hat auch die Bundesligareserve des Magdeburger SV (10:6) noch Chancen, wenn die Landeshauptstädter in den nächsten Spielen gleich punkten können.
Für Leitzkau geht es am 10. Januar mit dem Auswärtsspiel bei dem in eigener Halle verlustpunktfreien Halberstädter KSV weiter, bevor am 17. Januar das Spitzenspiel gegen Wörlitz in der Schlossgemeinde ansteht. Nach diesen beiden Spielen wird wohl schon eine Tendenz abzusehen sein, ob TuS im Spitzenfeld dabei bleiben kann.
Zuvor steht noch das Kreispokalhalbfinale in Sandersdorf auf dem Programm. Dort beginnt die Begegnung am 3. Januar genauso um 13 Uhr, wie das Damenpokalsemifinale Leitzkau gegen Sandersdorf in der Mehrzweckeinrichtung.
In der Landesliga der Herren musste sich der TuS Leitzkau trotz guter Leistung beim Halberstädter KSV mit 5253:5373 geschlagen geben. Dabei sah es für den Tabellenführer aus Leitzkau nach dem Startduo René Geißler (902) und Ralph Stiebert (892) noch sehr gut aus. Gegen die in eigener Halle noch unbezwungen Gastgeber holten die beiden TuS-Akteure nach starkem Spiel 55 Zähler Vorsprung heraus. Doch im Mittelpaar drehte sich das Spiel völlig. Die Halberstädter präsentierten sich mit zusammen 1853 Kegeln in überragender Form, so dass René Haberland (860) und das Duo Andy Neumann/Nico Gierspeck (835) einen dreistelligen Rückstand hinnehmen mussten. Der Schlussblock neutralisierte sich anschließend auf hohem Niveau. Für TuS trugen sich Marcel Böttge (888) und Michael Dreßler (876) in die Ergebnislisten ein und brachten die Wölfe auf insgesamt 5253 Holz, was in dieser Saison noch niemand in Halberstadt erreichen konnte. Der HKSV setzte mit überragenden 5373 Kegeln noch einen drauf und liegt mit nun 10:8 Punkten nur noch 2 Zähler hinter den Leitzkauern. Für TuS gilt es nun, am Sonnabend gegen den neuen Spitzenreiter Grün-Weiß Wörlitz in eigener Halle zu beweisen, dass man weiterhin im Kampf um den Aufstiegsplatz im Rennen bleiben kann. Spielbeginn ist um 13 Uhr in der Leitzkauer Mehrzweckeinrichtung.
In einem hochdramatischen Landesligaduell konnten sich die Herren des TuS Leitzkau gegen Grün-Weiß Wörlitz mit 5087:5070 durchsetzen und bleiben dadurch weiterhin im Titelkampf dabei. Auf beiden Seiten standen einige angeschlagene Spieler im Kader, da die derzeitige Erkältungswelle auch vor den Keglern nicht halt gemacht hat. Den Wörlitzer Gästen schien dies weniger ausgemacht zu haben, denn sie legten sofort stark los. TuS war von Beginn an im Hintertreffen und nur einer Leistungssteigerung vom mit 304 Kegeln Abräumbesten Ralph Stiebert (867) und René Haberland (818) war es zu verdanken, dass der Abstand mit 24 Zählern in überschaubaren Grenzen blieb. Doch im Mittelblock wurde Wörlitz sogar noch stärker. Zwischenzeitlich hatten René Geißler (898) und das Duo Uwe Sommermeyer/Andy Neumann (798) sogar über 100 Kegel Rückstand. Durch eine starke letzte Bahn von Neumann und vor allem des Tagesbesten Geißler konnten die Wölfe noch auf 73 Holz verkürzen. Auch diese Hypothek schien zu hoch gegen die Wörlitzer Keiler, doch Marcel Böttge (819) und der glänzend aufgelegte Michael Dreßler (887) sorgten gemeinsam mit dem anfeuernden Heimpublikum für eine weitere Anekdote in der Leitzkauer Kegelgeschichte. Bereits nach 100 Wurf war der Gleichstand hergestellt. Nun schwankte die Begegnung hin und her, die Gesamtanzeige wurde fast interessanter als die vier Protagonisten auf der Bahn. In einer wahren Nervenschlacht setzten sich die Hausherren am Ende mit 5087:5070 durch und bleiben neben Wörlitz und Dessau an der Tabellenspitze. Nun gilt es, bis zum Samstag wieder eine schlagkräftige Truppe aus den Krankenbetten zu holen, um die Aufstiegschancen gegen Chemie Wolfen nicht gleich wieder zunichte zu machen. Spielbeginn ist erneut um 13 Uhr in der Leitzkauer Mehrzweckeinrichtung.
Die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Jugend des Kreiskeglerbundes Anhalt-Bitterfeld, zu dem auch die Klubs des Jerichower Landes gehören, fanden in diesem Jahr auf vier verschiedenen Anlagen statt. In Loburg traf sich die u18 männlich, also die A-Jugend, um ihren Meister zu ermitteln. Hier gab es einen engen Zweikampf um den Titel und die damit verbundene Qualifikation für die Landeseinzelmeisterschaften. Am Ende setzte sich der Muldensteiner Matthias Ost nach zweimal 120 Wurf mit 944 (473+471) Kegeln vor Stefan Ebert vom SV Eintracht Gommern durch, der 936 (468+468) Kegel erzielte. Ins Finale der besten 12 schafften es auch die Lindauer Ronny Hübner (6./879) und Noel Franke (8./877) sowie Patrick Buhe (Zerbst/10./870). Marc Szymlet (390) aus Leitzkau kam auf Rang 15 ein. Die u18 weiblich in Jeßnitz wurden von Spielerinnen aus der Bitterfelder Region dominiert. Meisterin wurde Loreen Grundmann von Concordia Bitterfeld mit 980 (504+476) Kegeln. Toll präsentierte sich die für Eintracht Gommern startende Loburgerin Anne Stahlich. Sie schaffte es mit 958 Zählern auf den fünften Platz in der am besten besetzten Jugendaltersklasse des Kreises. Als 13. scheiterte ihre Gommeraner Vereinskameradin Christin Schütze (426) nur knapp in der Vorrunde. In der Altersklasse der Jugend B männlich (u14) waren keine Starter aus dem AZN-Verbreitungsgebiet im Finale vertreten, da die beiden Leitzkauer Eric Szymlet (337) und Stefan Fink (336) trotz guter Vorwerte krankheitsbedingt nicht mehr in Drosa antraten. An der Meisterschaft des Muldensteiners Sebastian Neuber (829) hätten sie allerdings auch nichts ändern können. Das spannendste Finale erlebten die Zuschauer bei der u14 weiblich in Holzweißig. Hier fing Jessica Frebel vom TuS Leitzkau mit einem grandiosen Finalergebnis von 495 Kegeln die nach der Vorrunde mit 2 Zählern führende Favoritin Mandy Scherz aus Zerbst noch ab. Letztendlich standen für beide 964 Kegel an der Anzeigetafel. Aufgrund der 6 mehr erzielten Abräumholz wurde die erst 12jährige Ladeburgerin Frebel neue Kreiseinzelmeisterin. Die beiden Landeskaderspielerinnen hatten auf die folgenden Plätze über 100 Kegel Vorsprung. Bei den Landeseinzelmeisterschaften in Schkopau am 28. Februar treffen sie wieder aufeinander. Ebenfalls dort vertreten sein wird Sophia Zeidler aus Gommern (811), die sich den 5. Rang sicherte.
Mit einer äußerst knappen, aber umso schmerzlicheren 5012:5016 Heimniederlage gegen Schlusslicht Chemie Wolfen verabschiedete sich TuS Leitzkau von der Tabellenspitze der Landesliga Nord der Herren. Dabei hatte es nach zwei Dritteln der Begegnung noch recht gut für die Wölfe ausgesehen. Zwar verloren Andy Neumann (814) und der starke Ralph Stiebert (866) knappe 6 Kegel, aber Nico Gierspeck (805) und der überragende René Geißler (914 bei 333 Abräumern) brachten TuS mit 63 Kegeln in Front. Dann kamen die Gäste jedoch immer näher heran und drehten die Begegnung. Leitzkau versuchte es mit einer Doppelauswechslung. Für Marcel Böttge (811) und Michael Dreßler (802) kamen René Haberland und Marco Kelling, die ihre Sache beide gut machten. Vor allem Haberland brachte die Hausherren wieder heran, doch die letzten Würfe entschieden zugunsten der ausgeglicheneren Wolfener. Leitzkau muss sich bei nur zwei starken Einzelergebnissen und dem schwächsten Heimresultat seit fast einem Jahr die Heimniederlage selbst zuschreiben und verliert bei jetzt 8 Minuspunkten den Kontakt zum Dessauer SV (4). Nun steht eine längere Spielpause an, bevor es für TuS am 21. Februar gegen den Magdeburger SV erneut mit einem Heimspiel weiter geht.
Sportkegeln Classic, Kreisoberliga Herren, TuS Leitzkau II
Die Kreisoberliga der Herren spielte in dieser Saison in zwei Vorrundengruppen zu je sechs Teams. Ziel aller Mannschaften war es, unter die ersten drei ihrer Staffel zu kommen, um die Aufstiegsrunde zu erreichen. Dies gelang auch der zweiten Herrenmannschaft des TuS Leitzkau. In der sehr starken Staffel B gemeinsam mit dem großen Favoriten SV Roitzsch und den heimstarken Union Sandersdorf II und Concordia Bitterfeld eingruppiert, gelang die Qualifikation am Ende punktgleich mit 14:6 Punkten auf dem zweiten Rang hinter Roitzsch und vor Sandersdorf. Dabei begann die Serie mit einer 4923:5081 Niederlage in Roitzsch noch wenig verheißungsvoll. Aber schon die folgenden Heimsiege gegen Sandersdorf und Muldenstein zeigten, wo es leistungsmäßig hin gehen kann. Vor allem Sebastian Lorf präsentierte sich in der Frühphase mit Ergebnissen zwischen 866 und 890 Kegeln in Topform. In Bitterfeld wurde dann knapp mit 5176:5212 verloren, obwohl mit Marcel Böttge, Hans-Werner Buhe und Andy Neumann gleich drei Spieler die 880-Holz-Marke knacken konnten. Nach dem klaren Heimerfolg über Schlusslicht Holzweißig folgte mit dem knapp erkämpften 4824:4815 Sieg gegen Roitzsch so etwas wie der Knackpunkt für das Erreichen der Play Offs. In einem tollen Spiel in Muldenstein mit starken Resultaten von Lorf (899), Helmer Frebel (875) und René Haberland (871) übertraf TuS beim 5109:4971 erneut die 5100-Punkte-Grenze. Nach der erwarteten Niederlage in Sandersdorf und dem souveränen Heimsieg gegen Bitterfeld musste zuletzt nur noch ein Auswärtsergebnis nahe der 5000 Holz in Holzweißig erzielt werden, um das Saisonziel zu schaffen. Dies wurde mit dem 5167:5039 Sieg souverän erreicht. Großartige Leistungen von Frebel (906), Marco Kelling (905) und Nico Gierspeck (892) zeigten das Potential der Mannschaft noch einmal. In der Auswärtsschnittliste der zwölf Teams der Liga hat das Team um Uwe Jankow mit Frebel (864/5.), Lorf (856/8.), Buhe (846/12.), Hilmar Gust (827/25.) und Kelling (825/27.) gleich fünf Spieler in den Top 30 und auch die zum Einsatz gekommen Spieler anderer Leitzkauer Vertretungen fügten sich gut ein. Jetzt geht es für TuS am Sonntag zu Lok Löthen II. Weitere Gegner werden Victoria Bitterfeld und Blau-Weiß Loburg II sein. Da die Punkte gegen Roitzsch und Sandersdorf mit in die Wertung genommen werden, startet TuS wie alle anderen Mannschaften in der Aufstiegsrunde auch mit 4:4 Punkten. In den Play Downs treten Concordia Bitterfeld, Muldenstein, Holzweißig, Drosa, Jeßnitz und Güterglück an.
Spielankündigungen:
Sonnabend, 31. Januar 2009
Kreisoberliga Senioren 09.00 Uhr, TuS Leitzkau II – SV Blau-Weiß Elsnigk II
Kreisliga Herren 13.00 Uhr, TuS Leitzkau III – SG Drosa II
Sonntag, 1. Februar 2009
Kreisoberliga Herren 09.00 Uhr, KC Lok Köthen II – TuS Leitzkau
Sportkegeln Classic, Kreiseinzelmeisterschaften, Teil 1 (Herren, Damen und u23)
Die Kreiseinzelmeisterschaften der Erwachsenenklassen im Classic-Kegeln des KKB Anhalt-Bitterfeld fanden auf acht verschiedenen Kegelbahnen Anhalt-Bitterfelds und des Jerichower Landes statt. Auch in diesem Jahr erreichten die Sportler aus dem AZN-Verbreitungsgebiet wieder beachtliche Platzierungen. Bei den Herren in Elsnigk sicherte sich der Leitzkauer Nico Gierspeck (1083) nach zwei konstanten guten Tagesergebnissen über die 120-Wurf-Distanz nicht nur die Bronzemedaille, sondern auch die Qualifikation zu den Landeseinzelmeisterschaften. Am Ende fehlten nur noch 12 Kegel zu dem nach der Vorrunde noch deutlich führenden Ex-Bundesligisten Jens-Uwe Weiß (1095) vom KC Lok Köthen, der den Titel aber über die Ziellinie rettete. Ebenfalls ins Finale schafften es Thomas Arndt (Gommern/1054) und die Leitzkauer Marcel Böttge (1048), René Geißler (1043) und Michael Dreßler (1039), die die Plätze Acht bis Elf belegen konnten. Die Damen trafen sich in Holzweißig, wo Iris Zimmermann vom Bundesligisten Blau-Weiß Brehna mit 1119 Kegeln souverän gewann. Auf dem dritten und vierten Rang zeigten allerdings auch die Spielerinnen des SV Eintracht Gommern, Kerstin Bich (1064) und Uta Seering (1039) tollen Kegelsport, was ihnen das Startrecht für die Landesmeisterschaften einbrachte. Sehr spannend verlief die Juniorenkonkurrenz in Jeßnitz. Zwar war der erneute Spitzenplatz für Titelverteidiger Robert Heydrich (1058) aus Zerbst recht sicher, aber dahinter musste sogar das Regelwerk bemüht werden, um zu ermitteln, ob Manuel Wassersleben (Zerbst/1038) oder André Neumann (Wolfen/1038) die Silberplakette erhalten durften. Beide waren in allen Teildisziplinen gleich, sogar in der Anzahl der Fehlkugeln. Letztendlich entschied das konstantere Spiel für den Zerbster. Hannes Bräse (Zerbst/997) und Andy Bartsch (Loburg/987) wurden hier Achter und Neunter. Eine klare Angelegenheit für den Holzweißiger SV waren die Bewerbe der Juniorinnen in Bitterfeld, hier feierten die Frauen um Meisterin Kathrin Max (1137) einen Dreifacherfolg. Die mitfavorisierten Zerbsterinnen Petra Leps (1020) und Nicole Kirchhof (998) erreichten das Finale und wurden Siebte und Elfte.