Am letzten Spieltag der Landesliga ging es für die Herren des TuS Leitzkau lediglich um die Abschlussplatzierung. Trotzdem wollten sich die Wölfe mit einer guten Leistung von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden.
Eine deutlich höhere Motivation hatten die noch etwas abstiegsbedrohten Gäste vom Fermersleber SV Magdeburg. Sie mussten ein gutes Mannschaftsergebnis erzielen, bei einem Sieg wäre der Klassenverbleib definitiv geschafft.
Doch nach knapp einem Drittel der Partie sah es nach einem weiteren Heimsieg für TuS aus. Nico Gierspeck (812) und Sebastian Lorf (861) schafften nach drei Bahnen einen 50 Holz Vorsprung. Auf den letzten 50 Wurf holten die Magdeburger aber das meiste davon wieder heraus.
Nun folgten zwei sehr unterschiedliche Leistungen der Leitzkauer Starter. Während Olaf Wiest (769) nie wirklich ins Spiel fand, begann René Geißler mit 475 Kegeln nach 100 Wurf und machte daraus den Tagesbestwert von 906 Kegeln.
Die ausgeglicheneren Gäste lagen jetzt mit 11 Zählern in Front. In diesem knappen Bereich blieb die Begegnung bis zum Schluss. Beide Teams hatten sehr starke Schlusspaare aufzubieten, so dass erst die letzten Würfe mit 3 Kegeln zugunsten der Magdeburger entschieden. Dabei präsentierten sich Marcel Böttge (865) und Ralph Stiebert (891) zum wiederholten Male in einer Topverfassung.
Mit guten 5107:5104 siegten die Gäste vom FSV und sicherten sich den Klassenerhalt. TuS fiel mit punktgleichen 18:18 Tabellenzählern noch hinter Magdeburg auf den siebten Rang in der Abschlusstabelle zurück, kann aber als Aufsteiger mit dem erreichten Ziel Nichtabstieg zufrieden sein.
Jetzt gilt es, sich auf das Achtelfinale im Landespokal Ende Mai vorzubereiten.
Aufstellung Leitzkau:
Gierspeck, N 812
Lorf, S 861
Wiest, O 769
Geißler, R 906
Böttge, M 865
Stiebert, R 891
Aufstellung Magdeburg:
Mattausch, T 828
Sommerfeld, J 836
Täntzler, S 847
Gutterau, A 848
Schneider, U 867
Bading, D 881
Sportkegeln Classic, Kreiseinzelmeisterschaften und Vorschau Landeseinzelmeisterschaften
Bei den ersten Kreiseinzelmeisterschaften des neuen Kreiskeglerbundes Anhalt-Bitterfeld, zu dem im Classic-Kegeln auch das Jerichower Land gehört, erreichten etliche Sportler aus dem AZN-Verbreitungsgebiet vordere Platzierungen.
Allen voran der Zerbster Klaus Bräse, der in der Altersklasse Senioren A mit 536 und 489 Holz nach zweimal 120 Wurf neuer Kreismeister wurde. Auf den anspruchsvollen Bahnen in Drosa erreichten auch Wilfried Pethke (Loburg/969/7.) und Alfred Neumann (Leitzkau/946/10.) das Finale der besten Zwölf.
Sogar einen Zerbster Doppelerfolg gab es bei den in Aken spielenden Junioren. Robert Heydrich siegte mit den absoluten Topwerten 527 und 523 Holz souverän vor seinem Vereinskameraden Manuel Wassersleben (490+497). Beide spielen wie Klaus Bräse bei den Landeseinzelmeisterschaften am kommenden Wochenende in Magdeburg (Vorrunde) und Bernburg (Finale).
Ebenfalls für die Landeseinzelmeisterschaften qualifiziert sind die Herren Sebastian Lorf (Leitzkau/1024/4.), André Schön (Loburg/1003/5.), Michael Dreßler (Leitzkau/997/7.) und Olaf Reinsch (Güterglück/968/9.). Der Gommeraner Sören Schulze (975/8.) muss dort leider arbeitsbedingt passen. Der erste Kreismeister der Herren heißt Steven Sasse und kommt aus Brehna. Mit für die Loburger Bahnen hervorragenden 1045 Holz sicherte sich der 25jährige den Titel.
Eine Bronzemedaille konnte sich Monika Ölze vom TuS Leitzkau mit 974 Kegeln bei den Juniorinnen in Köthen sichern. Hier kam Petra Leps (Zerbst/943) auf dem sechsten Rang ein.
In der Damenkonkurrenz wurde Kerstin Bich (Gommern/1057) Zweite und darf deshalb auch bei den Landesmeisterschaften starten. Eine weitere Bronzeplakette durfte Dorlies Krebs vom SKV Rot Weiß Zerbst bei den Seniorinnen A in Brehna in Empfang nehmen. Ihre Urkunde verdiente sich Krebs nach 991 Holz durch ihre starke Abräumleistung. Weitere Finalplatzierungen erzielten Christel Klang (Zerbst/934/7.) und Gisela Berg (Leitzkau/932/8.).
Bei den Landeseinzelmeisterschaften am 17. und 18. Mai starten die Altersklassen am Samstag auf verschiedenen Bahnanlagen. Die Finaldurchgänge der Besten finden am Sonntag alle in Bernburg statt.
Manuel Wassersleben (13.40 Uhr) und Robert Heydrich (17.10) spielen ihren Vorlauf in der Magdeburger Bodestraße auf den Bahnen des MSV. Die Startzeiten der Herren und Damen in Bernburg sind: 12.40: Kerstin Bich, 13.50: Olaf Reinsch, 15.00: Michael Dreßler, 17.20: Udo Volkland, Sven Palmroth, André Schön, 18.30 Uhr: Sebastian Lorf. Die beiden Zerbster Volkland und Palmroth wurden als Bundesligaspieler gesetzt. Klaus Bräse beginnt die Vorrunde um 17.10 Uhr in der Magdeburger Lingnerstraße.
Der KKB Anhalt-Bitterfeld wünscht seinen Sportlern viel Erfolg bei den Landesmeisterschaften!
Sportkegeln Classic, Leitzkauer Saisonrückblick Teil 1
Die Kegelsaison neigt sich dem Ende zu. Nur noch Relegationsspiele, Einzelmeisterschaften und Pokalspiele stehen an, aber die reguläre Spielserie 2007/08 ist abgeschlossen. Zeit, ein Resümee aus Leitzkauer Sicht zu ziehen, heute auf die Resultate der Senioren.
Die Seniorenmannschaften hatten sich für die neue Spielzeit einiges vorgenommen. Mit den Zerbster Neuzugängen Alfred Neumann und Bernd Rettig hatte TuS wieder eine breitere Spielerdecke zur Verfügung und konnte gesundheitsbedingte Ausfälle nun besser kompensieren. Vor allem Neumann wurde von Beginn an ein Leistungsträger in der Landesligatruppe. Gemeinsam mit Karl Krehan und auch Ottheinz Schlichting lag Neumann in den Ranglisten ganz vorn. Leider konnte Mannschaftsleiter Herbert Tietz nicht immer seinen besten Kader aufstellen, so dass vor allem auswärts oft ein paar Holz zum Erfolg fehlten. Obwohl das Team zuhause fast nie in Gefahr geriet und auch auf Fremdbahnen einige starke Leistungen bot, geriet man nach der einzigen knappen 2-Holz-Heimniederlage gegen Roßlau in der Endphase der Serie noch in Abstiegsgefahr. Doch schon im folgenden Spiel in Schönebeck konnte diese Scharte wieder ausgewetzt werden. Mit der besten Heimleistung der Saison wurde am letzten Spieltag Grün-Weiß Dessau mit 2993:2923 besiegt und mit 18:18 Punkten ein zufrieden stellender 6. Platz im Zehnerfeld erreicht. Auch hier waren die Besten wieder Karl Krehan (543), Alfred Neumann (520) und Ottheinz Schlichting (496). Obwohl lediglich eine Begegnung in der Fremde gewonnen werden konnte, erreichte TuS den höchsten Auswärtsschnitt der Liga. Mit einigen etwas glücklicheren Spielausgängen und hoffentlich dem leistungsstärksten Kader ausgestattet, werden die Leitzkauer unter ihrem neuen Mannschaftsführer Alfred Neumann in der nächsten Saison wieder einen neuen Anlauf unternehmen, um in die Verbandsliga aufzusteigen.
Herbert Tietz wird die 2. Mannschaft übernehmen, die in diesem Jahr von Detlef Sakautzki souverän zum Meistertitel in der Kreisliga Staffel 2 geführt wurde. Hier lohnten sich vor allem die Einsätze von Hans-Werner Buhe und Bernd Rettig. Aber auch Jürgen Richter, Dieter Böttge und der Neuzugang Ullrich Herrmann trugen neben anderen wesentlich zu den 20:4 Punkten bei. Auch in der Kreisliga glänzte TuS mit dem besten Auswärtsschnitt aller Mannschaften. Am Ende standen sogar 4 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Blau-Weiß Elsnigk zu Buche. In der kommenden Spielserie wird Leitzkau II nun in der neuen Kreisoberliga auf Punktejagd gehen.
An vier verschiedenen Standorten fanden am Samstag die Vorrunden der diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften der Erwachsenenklassen statt. Neben drei Magdeburger Vereinen war auch die Bernburger Achtbahnenanlage Gastgeber für die Besten Sachsen-Anhalts. Die Finaldurchgänge wurden tags darauf allesamt in Bernburg gespielt.
Begonnen wurde mit den Senioren, wo sich in der Altersklasse Ü50 mit Wolfgang Grötzner (1153) aus Roßlau und der Dessauerin Petra Becker (1051) in Kegelkreisen gut bekannte Sportler durchsetzten. Klaus Bräse (Zerbst) scheiterte mit 529 Holz nach seinen 120 Wurf als starker Fünfter nur knapp am Finaleinzug. In der AK Ü60 zeigte der Kreisvorsitzende Helmut Jakob (Köthen/1040) mit Bronze, dass er noch sehr gut mit den runden Phenolharzbällen umgehen kann.
Die Juniorenbewerbe wurden zum Triumphzug für die beiden Zerbster Robert Heydrich und Manuel Wassersleben. Wie schon bei den Kreismeisterschaften setzte sich Heydrich (1151) vor seinem Vereinskameraden Wassersleben (1143) durch. Beide verdrängten den nach der Vorrunde führenden Titelverteidiger Marco Klein (Osterfeld/1138) mit tollen Schlussbahnen noch auf den dritten Rang. Als Landesmeister darf sich Heydrich nun bei den Deutschen Meisterschaften am 14. und 15. Juni in Viernheim beweisen.
Bei den Damen dominierte Ilka Pfeffer (1167) die Veranstaltung durch einen neuen Landesrekord von 604 Holz im Finale und schaffte damit auch mehr als alle Herren. Wieder einmal ganz vorn dabei war Kerstin Bich aus Gommern, die am ersten Tag mit 572 Kegeln sogar den Bestwert erspielen konnte. Am Ende stand für Bich (1102) ein hervorragender vierter Rang zu Buche.
Die Herrenkonkurrenz wurde zum Zweikampf zwischen dem Titelverteidiger Uwe Stollberg (Geiseltal-Mücheln) und dem SKV-Spieler Udo Volkland. Dabei konnte der Zerbster seine Führung (603:590) aus dem Vortag in einem äußerst spannenden letzten Abräumdurchgang nicht ganz verteidigen und musste seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Stollberg den Titel mit 1184 zu 1192 Kegeln überlassen. Bronze ging an Matthias Jahnke (Magdeburg/1162). Die große Überraschung des Turniers war allerdings Michael Dreßler. Der Mannschaftskapitän der zweiten Leitzkauer Herrenmannschaft hielt im Konzert der Bundes- und Verbandsligaspieler voll mit und erreichte mit zwei Topergebnissen von 566 und 570 Holz einen großartigen fünften Platz. Im insgesamt auf einem sehr hohen Niveau spielenden 40er Feld hinterließen auch Sven Palmroth (Zerbst/552/19.), André Schön (Loburg/543/23.), Sebastian Lorf (Leitzkau/530/33.) und Olaf Reinsch (Güterglück/513/37.) einen guten Eindruck.
Insgesamt waren die Landesmeisterschaften für die Teilnehmer aus dem AZN-Verbreitungsgebiet ein Erfolg. Wünschen wir Robert Heydrich und den im Herrenbereich gesetzten Nationalspielern des SKV Rot Weiß Zerbst viel Erfolg bei den Deutschen Einzelmeisterschaften!
Im Viertelfinale des Landespokals musste der Vorjahreszweite beim Titelverteidiger in Schkopau antreten. Auf dem Papier eine sehr schwere Auslosung, was sich am Ende aufgrund einer herausragenden Teamleistung der Wölfe aber nicht bestätigte.
Beim letztjährigen Verbandsligisten SKC Buna Schkopau begannen für TuS Michael Dreßler und Hilmar Gust das 120-Wurf-Spiel mit Punktsystem. Während Dressler seinen Gegner in einem spannenden und hochklassigen Duell von Beginn an im Griff hatte und nach 550:540 Kegeln mit 3:1 Sätzen den Mannschaftspunkt holte, hatte Gust lange Zeit Probleme. Der Leitzkauer konnte sein Gefecht nach 0:2 Satzrückstand jedoch noch mit 2:2 Sätzen und 504:502 Holz knapp gewinnen und brachte die Gäste mit 2:0 Punkten in Front.
Im Mittelblock folgte bereits die Vorentscheidung. Sebastian Lorf (3:1, 550:501) dominierte seine Begegnung von Beginn an und auch René Geißler (3:1, 561:532) war klar besser als sein direkter Kontrahent.
Zum Ende des Kampfes präsentierte das Leitzkauer Schlussduo den Zuschauern großen Kegelsport. Während Marcel Böttge (2:2, 563:556) den stärksten Schkopauer niederrang, demontierte der Turnierbeste Ralph Stiebert seinen Gegenspieler mit 582:498 Kegeln und 4:0 Sätzen. Dabei begann Stiebert mit einer 162er Bahn und ließ dabei keinen Zweifel an seiner derzeitigen Topform aufkommen.
Insgesamt überzeugte TuS mit 8:0 Punkten und einem neuen Bahnrekord von 3310 Kegeln, denen der nun bald entthronte Landespokalsieger 3129 Holz dagegen setzte. Bereits am kommenden Samstag geht es für die Wölfe weiter, dann trifft man um 14 Uhr in Schönebeck auf den Verbandsligaaufsteiger SV Edderitz. Das zweite Semifinale bestreiten zur selben Zeit Eintracht Gommern und Grün-Weiß Wörlitz ebenfalls in Schönebeck. An gleicher Stelle findet am Sonntag um 9 Uhr das Finale statt.
Zum dritten Mal in Folge schaffte es der TuS Leitzkau ins Landespokalfinale. Am Ende blieb allerdings wieder nur ein guter zweiter Platz für die Wölfe.
Dabei sah es am Samstag im Halbfinale noch hervorragend aus für Leitzkau. Mit der bis dahin höchsten im Landespokal erreichten Holzzahl von 3322 Kegeln wurde der SV Edderitz (3233) mit 7:1 Punkten besiegt. Den einen Punkt musste Andy Neumann mit 1:3 (548:562) gegen den stärksten Gegenspieler Heiko Petercitzke gleich zu Beginn abgeben, aber bereits hier stellte Ralph Stiebert (3:1, 564:526) die Weichen auf Sieg.
Sebastian Lorf (3:1, 558:526) und der Tagesbeste Karl Krehan (2:2, 588:560) brachten TuS dann klar in Front. Anschließend machten Marcel Böttge (3:1, 547:543) und Hans-Werner Buhe (3:1, 517:516) den klaren Erfolg perfekt.
Im anderen Halbfinale setzte sich der SV Grün-Weiß Wörlitz nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses (13,5:10,5) nach unentschiedenem Spielausgang (4:4 bei 3277:3265 Kegeln) gegen den Überraschungshalbfinalisten Eintracht Gommern durch.
Im Finale am Sonntag sahen die Zuschauer eine deutlich verbesserte Wörlitzer Mannschaft, die die Leitzkauer förmlich überrollten. Selbst 561 Kegel von Michael Dreßler im Startblock reichten zu keinem Satzgewinn, da der Wörlitzer Reno Wehrmann großartige 600 Holz erzielte. Karl Krehan (2:2, 538:556) unterlag ebenfalls und TuS lag mit 0:2 hinten.
Im Mittelblock blieben auch René Geißler (1:3, 550:571) sowie die Kombination Sebastian Lorf/Andy Neumann (1:3, 511:576) ohne Punktgewinn, so dass bereits nach 30 Wurf des Schlussblocks das Spiel hätte abgebrochen werden können. Zu diesem Zeitpunkt konnte Leitzkau das Spiel rechnerisch nicht mehr drehen. Trotzdem kämpften die Wölfe weiter. Ralph Stiebert unterlag nach 2:2 Sätzen knapp mit 549:556. Also blieb es Marcel Böttge (2,5:1,5, 561:559) vorbehalten, den Ehrenpunkt zum 1:7 für TuS zu holen. Am Ende siegte Wörlitz mit neuem Landesrekord auch nach Kegeln deutlich mit 3418:3270 und darf Sachsen-Anhalt nun im Deutschen Pokal vertreten. Für Leitzkau ist die Verteidigung des Vizelandespokaltitels trotz der ersten Enttäuschung wieder ein großer Erfolg. Nach drei Finalteilnahmen in Folge ist im nächsten Jahr vielleicht endlich der Sieg möglich.
Der letzte Saisonhöhepunkt der Classic-Kegler Sachsen-Anhalts fand am letzten Wochenende in Schönebeck statt, die Landesmeisterschaften im Paarkampf, Mixed und K.O.-Sprint. Für die Kreisauswahl Anhalt-Bitterfelds gingen dabei Spieler aus Leitzkau und Zerbst an den Start und gehörten neben den Teams aus Merseburg, Wörlitz und dem gastgebenden Salzlandkreis zu den großen Gewinnern.
Die Schönebecker 8-Bahnen-Anlage zeigte sich in der Vergangenheit zwar schon fallfreudiger, ließ aber dennoch auch dieses Mal hohe Ergebnisse zu. Im Herrenpaarkampf erspielten sich Sebastian Lorf (Leitzkau/482) und René Haberland (Zerbst/536) den 8. Platz über die Wettkampfdistanz von jeweils 120 Wurf. Noch besser machten es die Damen. Hier fehlte Sabine Haberland (Zerbst/525) und Bärbel Bartonitz (Leitzkau/485) nur ein Rang bis zur Bronzemedaille. Dieses Edelmetall erkämpften sich die beiden Leitzkauer Monika Ölze (514) und Andy Neumann (541) mit ihrem dritten Platz im Mixed, bei dem je ein Mann und eine Frau miteinander kegelten.
Im abschließenden Sprintwettbewerb schaffte es Sabine Haberland ins Halbfinale, wo sie der späteren Siegerin Anja Groß (Schönebeck) ebenso nach 1:1 Sätzen erst im Sudden Victory unterlag, wie deren Vereinskameradin Juliane Bich im Spiel um Platz 3. Gespielt werden im Sprint in jeder Runde 2 Sätze über jeweils 20 Wurf im gemischten Spiel, im K.O.-System gegen einen direkten Gegner. Bei Satzgleichheit werden 3 Entscheidungswürfe gespielt, um den Sieger zu ermitteln. Auch Gisela Berg vom TuS Leitzkau musste gegen die Merseburgerin Dana Burkardt im Viertelfinale in den Sudden Victory und scheiterte dabei knapp.
Bei den Herren kam Andy Neumann bis ins Finale. Dort unterlag er Klaus-Dieter Güttel (Merseburg) am Ende eines anstrengenden Wettkampftages erst nach 6 Entscheidungswürfen und wurde Vizelandesmeister. Auf dem Weg dorthin hatte Neumann unter anderem im Viertelfinale auch den Qualifikationsdritten Sebastian Lorf ausgeschaltet.
Für den Kreiskeglerbund Anhalt-Bitterfeld und den TuS Leitzkau sind die zwei Medaillen noch einmal ein schöner Erfolg und runden die insgesamt erfolgreiche Saison ab.
Am kommenden Samstag, den 12. Juli 2008, findet in Leitzkau der 5. Münchhausencup statt. Neben Leitzkauer Kegelsportlern sind auch wieder etliche hochklassige Teams am Start. Der Pokalverteidiger SV Semper Berlin wird dabei unter anderem auch auf einen seiner härtesten Konkurrenten im letzen Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga Ost treffen, den ESV Roßlau. Natürlich sind auch wieder der ehemalige Cupsieger Schönebeck sowie Münchhausen-Dauerbrenner Muldenstein dabei. Die erste Kugel soll gegen 10 Uhr rollen. Die Zuschauer wird sicherlich den ganzen Tag über guter Kegelsport erwarten.
Zum 5. Mal hatte der TuS Leitzkau in die Gemeinschaftshalle der Schlossgemeinde geladen, um mit etlichen befreundeten Vereinen und Keglern um den Münchhausen-Cup zu spielen.
Nach dem schon obligatorischen Frühstück begannen die Kegelwettbewerbe wie im Vorjahr furios. Erik Schielicke vom Bundesligavertreter SV Semper Berlin begeisterte über die wie immer gespielte 100-Wurf-Distanz mit dem absoluten Tagesbestwert von 472 Kegeln und brachte den Titelverteidiger in Front. TuS Leitzkau I (René Haberland 447), der Schönebecker SV (Björn Schulz 435) und der ESV Roßlau (Matthias Pawlyk 434) folgten nach dem ersten von vier gespielten Durchgängen. Anschließend stellte sich Leitzkau I als härtester Verfolger der Semperaner heraus. Marcel Böttge steuerte als Bester des zweiten Blocks 436 Holz für die Wölfe bei. Im folgenden Durchgang schaffte Uwe Jankow für Leitzkau II 431 Holz, wurde aber von der für eine Leitzkau-Berliner Frauenauswahl startenden Peggy Zenker (439) noch übertroffen. Die in der letzten Serie für Kleeblatt Berlin in der DCL spielende Zenker scheiterte dabei nur um 4 Kegel am bestehenden Dameneinzelbahnrekord.
In der letzten Runde ging es noch einmal hoch her. Während Sabine Haberland (416) die Damen auf Rang sechs und insgesamt hervorragende 1642 Kegel nach vorn brachte, verbesserten auch Sebastian Lorf (Leitzkau I Team 2, 450) und Michael Dreßler (Leitzkau II, 442) ihre Teams auf die Ränge 5 und 4. Für den Schönebecker SV sicherte Guido Müller mit 438 Kegeln den Bronzeplatz. Im spannenden Finale parierte der Berliner Wolfgang Zinow (451) den Angriff von René Geißler (Leitzkau I, 450) glänzend und sicherte Semper den Turniersieg.
Mit 1771 Kegeln blieb Berlin nur 2 Kegel unter ihrem Rekordwert aus dem Vorjahr und konnte als erste Mannschaft den Münchhausen-Cup erfolgreich verteidigen. Beim anschließenden Cup-Feiern wurde dies ausgiebig und bis in die Nacht hinein diskutiert. Die Leitzkauer sind sich einig, dass Münchhausen nach dem 6. Cup wieder auf der Leitzkauer Kegelbahn stehen wird und freuen sich schon darauf, dies den anreisenden Teams im nächsten Jahr auf der Bahn sportlich zu erklären.
Ergebnisse (Auswahl):
1. SV Semper Berlin (TV) 1771 (Schielicke 472, W. Zinow 451)
2. TuS Leitzkau I/1 1736 (Geißler 450, R. Haberland 447)
3. Schönebecker SV 1711 (G. Müller 438, Schulz 435)
4. TuS Leitzkau II 1684 (Dreßler 442, Jankow 431)
5. TuS Leitzkau I/2 1667 (Lorf 450, D. Sommermeyer 422)
6. L.A./Berlin 1642 (Zenker 439, S. Haberland 416)
7. ESV Roßlau 1610 (Pawlyk 434, W. Grötzner 416)
8. SV RW Muldenstein 1565 (Zeidler 410, Boost 399)
Sportkegeln Classic, Saisonvorbereitung Herren TuS Leitzkau
Die Landesligaherren des TuS Leitzkau bereiten sich momentan mit etlichen Trainingseinheiten und Testspielen auf die in Kürze beginnende Saison vor.
Den Anfang machte der Bürgermeisterpokal in Muldenstein. Bei diesem Turnier wurden von allen Mannschaften 6 mal 100 Wurf im Kettenstart gespielt. Nach einer starken Mannschaftsleistung und einem grandiosen Endspurt des Leitzkauer Tagesbesten Marcel Böttge (473) wurde mit insgesamt 2654 Kegeln der Turniersieg errungen.
Gleich zweimal gaben Leitzkauer Spieler ihre Visitenkarte in Staßfurt ab. Beim Paul-Finster-Turnier wurde paarweise abgeräumt und wie im Vorjahr konnten sich Ralph Stiebert und Janina Zinow im Mixedwettbewerb die Bronzemedaille sichern. Andy Neumann erreichte gemeinsam mit Sabine Haberland den 14. Rang. In der Paarkonkurrenz kamen die Paare Nico Gierspeck/Sebastian Lorf sowie Uwe Jankow/Helmer Frebel auf die Plätze 7 und 31. Zwei Wochen später erkämpften die Wölfe beim Salzlandcup, der über 4 mal 120 Wurf ausgespielt wurde, mit 2095 Kegeln den 4. Rang. Auch die Leitzkauer Damen waren hier aktiv und wurden mit 1910 Holz Fünfter beim Frauenturnier.
Anschließend gab es in Leitzkau den Höhepunkt der Zwischensaison, den Münchhausen-Cup, bei dem TuS I wie bereits berichtet mit 1736 Holz bei 4 mal 100 Wurf den zweiten Platz hinter Semper Berlin belegen konnte.
Wenige Wochen vor Serienstart verschärften die Wölfe die Intensität und spielten meist zweimal pro Woche gegen größtenteils höherklassige Gegner. In Hainhausen bei Fankfurt/Main verbrachte die Mannschaft ein langes Trainingswochenende und kegelte beim Turnier im Rahmen des dortigen Pergolafestes mit. Dabei stellte TuS im gewohnten 200-Wurf-Rhythmus mit 5575 Kegeln eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Vor allem Ralph Stiebert begeisterte mit 1001 Holz und schaffte damit seinen ersten Tausender. In einer starken Mannschaft wusste auch Nico Gierspeck mit neuer persönlicher Bestleistung von 941 Zählern zu gefallen.
Im Heimkampf gegen die Bundesligadamen des TSV Blau-Weiß Brehna wurden fast alle 100-Wurf-Bahnrekorde in der Leitzkauer Mehrzweckeinrichtung gebrochen. Mit 2710 Kegeln überspielten die Wölfe den Männerbahnrekord ebenso deutlich, wie es Brehna (2521) mit dem Frauenbestwert gelang. Neue Einzelbestleistungen auf der Leitzkauer Anlage erreichten René Haberland (473) und Iris Zimmermann (446) auf den Bahnen 3 und 4 sowie Birgit Rosenhahn, die auf den Läufen 1 und 2 tolle 457 Kegel zu Fall brachte.
Als willkommene Euphoriebremse erwiesen sich die 2. Herren für die 1. Riege des Rudels. Im inzwischen zur Tradition gewordenen Testspiel kurz vor dem Punktspielstart siegte erstmals die groß aufspielende 2. Mannschaft knapp mit neuer Heimbestleistung 5115:5106. Für die gastgebenden Kreisoberligisten schafften Uwe Sommermeyer (892) und Sebastian Lorf (885) die höchsten Resultate, der Tagesbestwert blieb durch Ralph Stiebert (898) bei den Unterlegenen.
Weiteres Selbstvertrauen konnten sich die Wölfe am letzten Samstag in Schönebeck holen. Dort unterlag TuS zwar den Bahnrekord kegelnden Bundesligaspielern von Semper Berlin (5673), besiegte allerdings die Gastgeber (5468) mit den erspielten 5486 Kegeln. Beste Leitzkauer waren hier, neben dem erneut Bestleistung spielenden Nico Gierspeck (953), Uwe Sommermeyer (942) und Andy Neumann (934).
Jetzt steht für die Herren um Mannschaftsleiter René Geißler am Mittwoch noch das Testspiel gegen die Bundesligaspieler des Magdeburger SV an. Ab 16 Uhr empfängt das Rudel auch seine ehemaligen Mitstreiter Dirk Sommermeyer und Andreas Müller. Wirklich ernst wird es dann am Sonnabend. Dann reisen die 1. Herren des Halberstädter KSV nach Leitzkau, um sich im Kampf um Landesligapunkte mit den Wölfen zu messen. Spielbeginn wird um 13 Uhr sein.
:ironie: Mensch Jungs, ich hab es euch x-mal gesagt ihr sollt euch unauffällig verhalten und wenn ihr nach einem Sieg Hunger habt, geht bei Hermann Wer von euch war das wieder Raport - Mittwoch im Wolfsbau http://www.volksstimme.de/vsm/nachricht ... t=1167343&
Der Auftaktgegner der 1. Herren des TuS Leitzkau in der Landesliga Nord hieß wie Vorjahr Halberstädter KSV. Die Halberstädter waren in der letzten Serie als Neunter eigentlich abgestiegen, verblieben allerdings durch den Rückzug der 3. Zerbster Mannschaft doch noch in der Liga. Vor Jahresfrist hatten sich die Wölfe lange schwer getan mit den gut spielenden Gästen, bevor TuS die zwei Heimpunkte einfahren konnte.
Auch diesmal sah es anfangs nach einer eher knappen Begegnung aus, vor allem, da die Halberstädter in Reinhard Woditsch (866) ihren Besten im Anfangspaar aufgestellt hatten. So konnten Andy Neumann (833) und Uwe Sommermeyer (846) lediglich 13 Überholz herausspielen. Doch bereits im Mittelblock entschied sich die Begegnung. Während die Gäste trotz Auswechslung einen Totalausfall hinnehmen mussten, beherrschten René Haberland (838) und der überragende Tagesbeste René Geißler (920) ihre Heimbahnen. Geißler ließ dabei nur eine Fehlkugel zu.
Aus den nunmehr fast 200 Kegeln Vorsprung machten Marcel Böttge (905) und Ralph Stiebert (883 bei 330 Abräumern) einen gigantischen 426 Holz Erfolg über ihre resignierenden Gegenspieler. Am Ende blieben die Wölfe, die sich ohne Ausfall präsentierten, aufgrund ihrer drei Topergebnisse mit 5225 Kegeln nur 5 Zähler unter ihrem eigenen Mannschaftsbahnrekord. Der Halberstädter KSV schöpfte seine Möglichkeiten nicht aus und erreichte 4799 Kegel.
Nachdem Leitzkau die zwei wichtigen Heimzähler eingefahren hat, geht es nun gleich dreimal in die Ferne. Den Beginn macht das schon fast traditionelle Duell bei den Wörlitzer Keilern am kommenden Samstag um 13 Uhr.
Nach dem souveränen Auftaktheimsieg gegen Halberstadt wollten die Herren des TuS Leitzkau ihren Schwung nutzen und auch beim Dauerkonkurrenten Grün-Weiß Wörlitz mit einer guten Leistung angreifen.
Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an spielfreudig und bescherten den Zuschauern einen interessanten und spannungsgeladenen Nachmittag. Als 200 Wurf absolviert waren, lag TuS nach den Auftritten von Nico Gierspeck (813) und Ralph Stiebert (859 bei 1 FW) nur 11 Kegel zurück. Im Mittelblock wechselte die Führung ständig. Erst in der Endphase mussten René Geißler (876) und René Haberland (824) wenige Kegel Rückstand zulassen. Auch die letzten vier Bahnen blieben fast bis zum Ende spannend, doch gegen die starken 907 Holz des Wörlitzers Jörg Kutzer konnten das starke Leitzkauer Schlussduo Marcel Böttge (885) und Michael Dreßler (865) an diesem Tag nicht ganz dagegenhalten.
In der letzten Saison hatten die drei Mannschaften, die in Wörlitz mehr als 5100 Kegel erzielt hatten, dort gewonnen. Für die Wölfe reichten diesmal 5122 Zähler nicht, da die Wörlitzer Keiler mit 5181 Kegeln noch etwas besser spielten.
Die nächste Chance auf Auswärtspunkte hat TuS bereits am kommenden Sonnabend, dann reist man zum starken Aufsteiger Chemie Wolfen.
Nach der guten Leistung in Wörlitz wollten die Herren des TuS Leitzkau beim nächsten Auswärtsauftritt in Wolfen erneut versuchen, Auswärtspunkte in der noch jungen Landesligasaison zu entführen.
Die SG Chemie Wolfen ist ein Aufsteiger aus der Bezirksliga und hatte dort zuletzt in eigener Halle mit souveränen Siegen geglänzt. Auch diesmal begannen die Hausherren mit 904 und 884 Kegeln stark, aber das Leitzkauer Startduo hielt sehr gut dagegen. René Geißler (866) und der Tagesbeste Ralph Stiebert (915 bei 304 Abräumern) ließen nur 7 Zähler Differenz zu und setzten Wolfen damit unter Druck. Diesen erhöhten Andy Neumann (864/300 Räumer) und René Haberland (890) noch und brachten TuS mit 65 Kegeln in Front.
In einer spannenden Schlussphase reihten sich auch Michael Dreßler (864) und Marcel Böttge (891) ins tolle Mannschaftsgefüge ein und brachten den 5290:5253 Erfolg nach Hause.
Dass die Mannschaft vor allem im Abräumspiel auf einer Auswärtsbahn überlegen war, zeigt die gute spielerische Verfassung des Teams. Da kommt die lange Pause bis zum nächsten Punktspiel beim Magdeburger SV II nicht unbedingt zur richtigen Zeit, aber die Wölfe werden sich im Training und im Kreispokal fit halten. Das erste Pokalspiel steht bereits am Sonntag in Bitterfeld an. Am Sonnabend empfängt die 2. Herrenmannschaft um 13 Uhr in ihrem ersten Kreisoberligaheimspiel die Zweite der SG Union Sandersdorf.
Das Achtelfinale des Kreispokals bescherte den Herren des TuS Leitzkau ein Auswärtsspiel bei Concordia Bitterfeld. Die Bitterfelder gelten als sehr heimstark, spielen allerdings zwei Klassen tiefer und haben auch noch nicht so viel Erfahrung mit dem im Pokal gespielten Mann-gegen-Mann-System wie die Cup-erprobten Leitzkauer.
So erwartete man ein spannendes 120-Wurf-Spiel, was sich auch über weite Strecken der Begegnung so bewahrheiten sollte. Dabei sah es nach einem Drittel der Partie so aus, als sollten die Wölfe sicher die Oberhand behalten. Andy Neumann (527 Kegel und 2,5:1,5 Punkte) und Michael Dreßler (533, 3,5:0,5) holten beide den Mannschaftspunkt und brachten TuS mit 2:0 in Front.
Anschließend bauten René Geißler (519, 2,0:2,0), der einen weiteren Mannschaftspunkt holte und René Haberland (508, 1,0:3,0) den positiven Abstand noch etwas aus, die Gastgeber blieben allerdings im Rennen.
Für das Schlussduo Marcel Böttge (541, 1,0:3,0) und Ralph Stiebert (551, 2,0:2,0) galt es nun den Abstand zu verwalten, da bereits die 2 Extrapunkte für die Gesamtholzzahl zum Sieg gereicht hätten. Dies gelang trotz starken Beginns der Gastgeber vor allem auf der vorletzten Bahn, so dass am Ende ein 3179:3103 Erfolg heraussprang. Da auch der Tagesbeste Stiebert einen weiteren Punkt errang, lautete das Endergebnis 6:2 für TuS, wobei die Satzpunkte mit 12:12 ausgeglichen waren.
Nach diesem Erfolg spielen die Wölfe nun am 19.10. um 9 Uhr erneut auswärts. Die Auslosung ergab den SV Rot-Weiß Muldenstein als Gegner.
Auch im Viertelfinale des Kreispokals Anhalt-Bitterfeld mussten die Herren des TuS Leitzkau wieder auswärts antreten, diesmal beim SV Rot-Weiß Muldenstein. Die Muldensteiner spielen in der Kreisoberliga und sind dort Gegner der zweiten Leitzkauer Herrenmannschaft.
Da sich die Wölfe auf der neuen Anlage in Muldenstein immer gut präsentiert hatten und dort zuletzt den Bürgermeisterpokal gewinnen konnten, galten sie als favorisiert. Von Beginn an wurden die Gäste dieser Favoritenrolle auch gerecht. René Haberland (529 Kegel und 4:0 Sätze) und Nico Gierspeck (491, 2:2) sicherten sich souverän die Mannschaftspunkte und sorgten für ein Überholz von 65 Kegeln.
Das Mittelpaar René Geißler (564, 4:0) und Michael Dreßler (524, 4:0) sorgte bereits für die Entscheidung, da bei nun 4:0 Mannschaftspunkten, einer klaren 12:2 Satzführung und 189 mehr erzielten Kegeln keine Siegchance für die Gastgeber mehr bestand. Geißler erzielte dabei nicht nur 112 Volle bei 15 Wurf auf seiner dritten Bahn, sondern stellte auch eine neue 120-Wurf-Bestleistung in Muldenstein auf.
Die Endstarter der Leitzkauer, Andy Neumann (516, 3:1) und Marcel Böttge (495, 1:3), spielten die Partie routiniert zu Ende und sorgten so mit für einen deutlichen 3119:2918 Erfolg für den Landesligisten. Mit 7:1 wurde auch diese Pokalaufgabe bei den befreundeten Muldensteinern problemlos gelöst. Der nächste Gegner, die SG Union Sandersdorf, wird da sicherlich schwerer zu bezwingen sein, schließlich befinden sich die Randbitterfelder zurzeit auf dem 1. Rang der Landesklasse. Ebenfalls Union Sandersdorf heißt der Halbfinalrivale der Leitzkauer Damen. Beide Semifinalduelle werden am ersten Januarwochenende stattfinden.
Momentan konzentrieren sich die Leitzkauer Kegler aber erst einmal auf drei schwere Auswärtsaufgaben, die alle am kommenden Samstag anstehen. Die Landesligasenioren müssen um 9 Uhr bei Anhalt Bernburg antreten. Für die 2. Herren geht es zum Kreisoberligatopspiel nach Bitterfeld, um sich um 13 Uhr mit der dortigen Concordia zu messen. In der Kreisliga der Herren steht ebenfalls um 13 Uhr das Duell SV Blau-Weiß Loburg III gegen TuS Leitzkau III an. Außerdem spielt die Jugend am Sonntag ihr 3. Kreisligaturnier in Gommern.